• Foto: Thomas Zeiler

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143 Feuerwehrleute bei Brand an Wirtschaftsgebäude im Einsatz

Freitagnacht, 6. September 2019, geriet ein Wirtschaftsgebäude in Brand. Verletzt wurde niemand.

Gegen 22.40 Uhr bemerkte eine 23-Jährige aus dem Bezirk Murtal beim Nachhausefahren einen Feuerschein bei einem Wirtschaftsgebäude. Daraufhin fuhr die Frau zum landwirtschaftlichen Anwesen, weckte die Besitzerfamilie und verständigte die Feuerwehr. Nach bisherigen Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass ein mit Heizöl betriebener Heizlüfter, welcher für die Heutrocknung außerhalb des Stallgebäudes stand, in Brand geraten war und über die Heubelüftungsanlage vermutlich Funken in das Stallgebäude gelangten. Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehren konnte ein Vollbrand des Stalles verhindert werden.

Neun Feuerwehren standen mit 143 Mitgliedern im Einsatz – das Abtragen des Heustockes erfolgte händisch und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Menschen oder Tiere sind durch den Brand nicht zu Schaden gekommen. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.


Update der Feuerwehr:

Wie schon bei der Großveranstaltung "Formel 1" am Red Bull Ring in Spielberg wo dutzende Feuerwehrmänner bei einem Wohnhausbrand in Kobenz die ganze Nacht im Einsatz standen, standen auch während der Airpower über 140 Feuerwehrmänner die ganze Nacht im Einsatz. Aus bisher unbekannter Ursache brach am 6. September gegen 22:40 Uhr ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude in der Gaal aus.

Während die Feuerwehr Bischoffeld bereits wenige Minuten nach dem Notruf am Einsatzort eintraf, kamen im Minutentakt Wehren aus Seckau, Sachendorf, Spielberg, Knittelfeld, Apfelberg, St. Margarethen und St. Lorenzen zur Unterstützung. Unter schwerem Atemschutz kämpften sich mehrere Trupps in das Innere des Wirtschaftsgebäudes vor um den Brand zu bekämpfen. Gleichzeitig wurde der Heustock mittels Löschlanzen des Heuwehrgerätes gekühlt, da die Messung einen kritischen Punkt zur Durchzündung erreicht hatte, schildert Einsatzleiter Abschnittsbrandinspektor Andreas Hopf.

Um an die kritischen Bereiche des fünf Meter hohen Heustockes zu gelangen, musste der gesamte Heustock unter schwerem Atemschutz abgetragen werden. Zeitgleich wurden zwei 300 Meter lange Zubringer- und Löschleitungen von einem nahen gelegenen Bach gelegt und ein Pendelverkehr mittels Tanklöschfahrzeuge eingerichtet um das benötigte Löschwasser an den Brandherd transportieren zu können.

Als Vorsorgemaßnahme wurde ein Teil der Tiere aus dem Stall evakuiert und auf die benachbarte Wiese in Sicherheit gebracht. 141 Mann waren die ganze Nacht bis in den Samstagvormittag mit den Löscharbeiten beschäftigt. Durch den massiven Löscheinsatz und dem raschen Abtragen des Heustocks konnte das Wirtschaftsgebäude samt angrenzenden Wohnhaus gerettet werden.


Quelle: LPD Steiermark / für die Feuerwehr - Thomas Zeiler




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