• Foto: Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein

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Dorfgastein: Vier Verletzte (18,30,46,56) bei Brand einer Wohnung

Am 18. November 2017, 9.20 Uhr kam es in Dorfgastein in einer Privatwohnung, im Nebengebäude eines Gasthauses, zu einem Brand. Dabei wurden 4 Personen unbestimmten Grades verletzt: ein 56-Jähriger, ein 30-Jähriger, ein 46-Jähriger und eine 18-Jährige.

Der Brand konnte von den Feuerwehren Dorfgastein und Bad Hofgastein gelöscht werden. Die genaue Schadenshöhe ist unbekannt. Das Landeskriminalamt führte die Ermittlungen vor Ort durch. Ein Brandsachverständiger war ebenso vor Ort. Brandausbruchsbereich konnte auf den Bereich eines Schlafzimmers eingegrenzt werden. Technische Zündquellen konnten soweit ausgeschlossen werden. Weitere Ermittlungen erfolgen.

UPDATE - Freiwillige Feuerwehr Dorfgastein:

Am 18. November wurden wir um 09:28 Uhr mittels Sirene, Rufempfänger und SMS zu einem Brandeinsatz nach Luggau 121 alarmiert. Ein Zimmerbrand beim Gasthof Walcher wurde gemeldet. Da eine Gruppe mit den Vorbereitungen für den technischen Leistungsbewerb bereits im Feuerwehrhaus beschäftigt war, konnten wir umgehend ausrücken. Bereits bei der Anfahrt zum Brandobjekt – dieses liegt ca. 3,5 km südlich vom Feuerwehrhaus im Ortsteil Luggau – wurde aufgrund der bereits sichtbaren Brandentwicklung umgehend die Alarmstufe 2 ausgelöst und somit die Feuerwehr Bad Hofgastein nachalarmiert.

Am Einsatzobjekt eingetroffen wurde vom Einsatzleiter folgende Lage festgestellt: Vollbrand einer Wohnung im ersten Obergeschoss am nordöstlichen Anbau des Objektes. Der Brand hatte sich bereits auf den Balkon sowie auf die Außenfassade ausgebreitet. Am Dach befanden sich noch Personen, welche sich auf dieses in Sicherheit gebracht hatten. Vorrangig war in erster Linie die Personenrettung, welche rasch positiv abgeschlossen werden konnte. Drei Personen wurden in weiterer Folge vom Roten Kreuz ins Krankenhaus nach Schwarzach gebracht.

Zur Brandbekämpfung wurde in der Erstphase der Brand am Balkon- und Fassadenbereich mit einem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht, um einen Zugang der Atemschutztrupps über den Balkon in den Innenbereich zu ermöglichen. Die Wasserversorgung wurde von einer naheliegenden Saugstelle bzw. in weiterer Folge über einen Hydranten sichergestellt. Die Brandbekämpfung im Innenangriff führte rasch zum Erfolg und so konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. In Koordination mit den Brandermittlern wurde noch der restliche Hausrat aus dem Gebäude geschafft und sämtliche Bereiche mit der Wärmebildkamera auf etwaige Glutnester kontrolliert.

Durch den raschen Einsatz und die gute Zusammenarbeit vor Ort konnte der Schaden in Grenzen gehalten. Die anderen Räumlichkeiten des Gasthofs blieben bei dem Brand nahezu unberührt.

UPDATE - LPD Salzburg:

Nach Übernahme der Amtshandlung durch die Beamten des Landeskriminalamtes wurden in Zusammenarbeit mit einem Brandsachverständigen Untersuchungen zur Brandursache am Brandort getätigt. Dabei konnte der Brandausbruchsbereich eindeutig auf den Ankleideraum des Schlafzimmers des Geschädigten Johann W. eingegrenzt werden. In diesem Bereich durchgeführte Detailuntersuchungen konnten technische Zündquellen eindeutig ausgeschlossen werden. Als Brandursache ist nach dem derzeitigen Ermittlungsstand von unsachgemäß entsorgten Rauchwarenresten auszugehen. Die Schadenssumme ist beträchtlich. Die genaue Schadenssumme wird in den nächsten Tagen von den Versicherungssachverständigen festgestellt.


Quelle: LPD Salzburg