• völlig zerstörter Ford

    ots/Polizeiinspektion Stade

  • Polizeibeamte bei der Unfallaufnahme

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  • Unfallstelle B 73

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  • beschädigter Ford S-Max

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  • schwer beschädigte Sattelzugmaschine

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Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 73 in Stade - eine Autofahrerin schwer verletzt - erhebliche Verkehrsbehinderungen

Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag kam es gegen 16:00 h in Stade auf der Bundesstraße 73 zwischen den Auffahrten Harburger und Harsefelder Straße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin schwere Verletzungen erlitt.

Die 76-jährige Fahrerin eines Ford S-Max aus Jork war zu der Zeit mit ihrem Auto auf der B 73 aus Richtung Buxtehude kommend in Richtung Cuxhaven unterwegs. Bei km 1,4 verlor sie dann aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam auf die Gegenfahrbahn.

Dort kam ihr in dem Moment ein 50-jähriger Fahrer eines Scania-Sattelzuges mit Kühlcontainer aus Polen entgegen, der nicht mehr ausweichen oder rechtzeitig bremsen konnten.

Der Ford der Jorkerin prallte frontal mit dem LKW zusammen und wurde durch die Wucht des Aufpralls in den linken Seitenraum an einen Baum geschleudert.

Die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste mit Hilfe der sofort alarmierten Feuerwehr befreit werden.

Nach der der Erstversorgung durch die Stader Notärztin wurde sie vom Rettungsdienst ins Stader Elbeklinikum eingeliefert.

Der LKW Fahrer blieb bei dem Unfall bis auf einen Schock unverletzt.

Beide Züge der Ortswehr Stade rückten mit ca. 30 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle an, sie unterstützten den Rettungsdienst, sicherten die Unfallfahrzeuge ab, nahmen auslaufenden Flüssigkeiten auf und halfen bei der Reinigung der Fahrbahn.

Der Ford wurde bei dem Unfall total beschädigt, die Sattelzugmaschine trug ebenfalls schwere Schäden davon. Der Auflieger mit dem mit ca. 21 Tonnen Bananen beladenen Kühlcontainer blieb unbeschädigt.

Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme sowie die Reinigung der Fahrbahn bis gegen 20:00 h teilweise voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde zeitweise durch die Polizei einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu langen Staus in beide Richtungen und erheblichen Behinderungen im Stader Stadtgebiet.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Angaben zur Fahrweise der Unfallverursacherin vor der Kollision machen können oder die andere sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizeiinspektion zu melden.



Quelle: Original-Content von: Polizeiinspektion Stade, übermittelt durch news aktuell




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