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München: Mopedsturz

Freitag, 22. September 2017, 19.30 Uhr; St.-Veit-Straße eingesetzte Kräfte: Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr

Am Freitagabend ist ein jugendlicher Mopedfahrer in Berg-am Laim schwer gestürzt. Ein Krankenschwester, die hinter dem Kradfahrer auf der St.-Veit-Straße unterwegs war, beobachtete wie sie der junge Mann mit seiner 125er Aprilia überholte. Er geriet ins Schlingern, touchierte einen Baum und stürzte dann schwer. Beim Aufschlag auf die Straße verlor er den Motorradhelm. Die Krankenschwester zögerte nicht und begann sofort mit der Reanimation des Bewusstlosen. Die Besatzungen eines Hilfeleistungslöschfahrzeugen und eines Rettungswagens vom BRK übernahmen die weitere Behandlung. Mittlerweile war der Rettungshubschrauber „Christoph München“ in einer nahegelegenen Grünanlage gelandet. Der Jugendliche hatte sich beim Aufprall schwere Kopfverletzungen zugezogen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen, sowohl die der Krankenschwester als auch des Rettungsdienstpersonals waren glücklicherweise erfolgreich, sodass der Patient nicht mehr reanimationspflichtig war. Für den Transport in den Schockraum eines Krankenhauses entschied sich der Notarzt allerdings für den Rettungswagen weil bei kurzen Distanzen dieser das geeignetere Rettungsmittel ist. Die Einsatzkräfte eines zweiten Hilfeleistungslöschfahrzeuges kümmerten sich zwischenzeitlich um die geschockten Augenzeugen. Außerdem leuchteten sie die Einsatzstelle für die Unfallaufnahmen durch die Polizei aus.

Die St.-Veit-Straße war für rund zwei Stunden komplett gesperrt.
(hör)


Quelle: München Kreisverwaltungsreferat Branddirektion