• Foto: Feuerwehr / Leiter / Regionews / Symbolbild

Brand eines Einfamilienhauses - Kinder über Balkon und Drehleiter gerettet

Am 11.06.2019 gegen 09.45 Uhr fuhr eine PKW-Lenkerin die L50, Langgasse in Rankweil entlang in Richtung A14, als diese in einem Wohnhaus auf Feuerschein aufmerksam wurde. Die Zeugin wendete ihr Fahrzeug und fuhr zum besagten Haus. Inzwischen drang bereits Rauch aus dem Erdgeschoss des Einfamilienhauses nach draußen. Sie alarmierte sofort via Notruf die Einsatzkräfte und machte sich mit weiteren Ersthelfern (Passanten und Nachbarn) an die Rettung der schwangeren 34jährigen Hausbesitzerin sowie deren beiden Kleinkindern (1 und 3 Jahre), welche sich mittlerweile aufgrund des stark ausbreitenden Rauches im Haus auf den Balkon im ersten OG flüchtete.
Von dort aus konnten sie ihre Kinder den Ersthelfern nach unten zureichen, welche sodann in Sicherheit gebracht wurden. Die Frau selbst konnte trotz bereitgestellter Leiter nicht selbständig herunter steigen. Sie konnte in der Folge von einem Polizeibeamten der Polizeiinspektion Rankweil vom inzwischen stark verrauchten Balkon über die Leiter geborgen werden.
Der Brand konnte von den rasch eintreffenden Feuerwehrkräften in Kürze unter Kontrolle gebracht, eingedämmt und abgelöscht werden.
Die Frau sowie die Kinder wurden nach der Erstversorgung durch die Rettungssanitäter wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.
Der Brandort wurde von Brandermittlern des LKA Vorarlberg untersucht. Das Feuer dürfte durch einen technischen Defekt am Fernsehgerät im Erdgeschoss (Wohnzimmer) verursacht worden sein.

Es befanden sich folgende Einsatzkräfte vor Ort:
FW Rankweil - 6 Fahrzeuge, 38 Mann
FW Feldkirch-Stadt - 1 Fahrzeug (Drehleiter), 10 Mann
FW Götzis - 1 Fahrzeug (Steiger), 8 Mann
FW Mäder - 1 Fahrzeug, 7 Mann
FW Meiningen - 1 Fahrzeug, 7 Mann
FW Zwischenwasser - 2 Fahrzeuge, 15 Mann
ASB - 1 Fahrzeug, 3 Sanitäter
ÖRK - 2 Fahrzeuge, 4 Sanitäter
Sicherheitswache Rankweil - 1 Fahrzeug, 3 Mann
Polizei Rankweil - 3 Fahrzeuge, 5 Mann




Quelle: LPD Vorarlberg




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