Großbrand eines Bauernhofes

In der Nacht zum 13. November 2019 wurde vom Bewohner eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Brand des Bauernhauses gemeldet. Das Wirtschaftsgebäude mit Stall im Erdgeschoß und Tenne mit Heuboden darüber, ist dem Wohnhaus direkt angebaut. Der Brand wurde im Dachstuhlbereich des Wirtschaftsgebäudes wahrgenommen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand das gesamte Holzkonstrukt des Wirtschaftsgebäudes in Flammen. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Seekirchen wurde nach dem Eintreffen unverzüglich Alarmstufe 3 ausgelöst. Durch das rasche Eingreifen der freiwilligen Helfer der Feuerwehr konnten über 50 Schafe noch rechtzeitig aus dem Stallgebäude gerettet werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte die Feuerwehr unterbinden. Der Brand konnte gegen 04:00 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dauern jedoch den heutigen Tag noch an. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch den Bezirksbrandermittler sowie durch Beamte des LKA Salzburg aufgenommen und dauern noch an. Durch den Brand entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren 100.000 Euro.

Update der Polizei:

Am 13. November 2019 führten Beamte des Landeskriminalamtes Salzburg und ein Bezirksbrandermittler des Bezirkspolizeikommandos Salzburg Umgebung im Beisein eines gerichtlich beeideten Brandsachverständigen der Salzburger Landesstelle für Brandverhütung die Brandursachenermittlung am betroffenen Brandobjekt in Seekirchen durch.
Die im Brandausbruchsbereich durchgeführten Detailuntersuchungen ergaben, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen elektrischen Defekt in einer Leuchtstoffröhre ausgebrochen ist. Durch den technischen Defekt wurde in unmittelbarer Umgebung gelagertes Heu entzündet und der Brand breitete sich über eine Futterluke auf den Heulagerraum des Wirtschaftstraktes aus.
Hinweise auf vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung haben sich bis dato nicht ergeben. Personen wurden durch das Brandereignis nicht verletzt.
Die genaue Höhe des Sachschadens steht derzeit noch nicht fest.
Die weiteren Erhebungen werden von den Beamten des Landeskriminalamtes Salzburg durchgeführt.


Quelle: LPD Salzburg




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