Am 21. und 22. September 2026 wurde in Presseaussendungen über den Teileinsturz eines Mehrparteienhauses in der Wiener Innenstadt berichtet, zu dem es am Abend des 20. September 2026 gekommen war. Dabei wurde eine 57-jährige Hausbewohnerin schwer verletzt und musste von der Berufsfeuerwehr Wien geborgen werden. Zwei weitere Bewohner, ein 60-jähriger Mann und eine 88-jährige Frau, erlitten leichte Verletzungen. Die drei Verletzten wurden von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und anschließend in Krankenhäuser gebracht.
Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung wurden aufgenommen. Dabei ergab sich, dass eine 85-jährige Hausbewohnerin weder unter den evakuierten Personen war, noch an ihrem Nebenwohnsitz angetroffen werden konnte. Daraufhin wurden umgehend weitere Suchmaßnahmen eingeleitet.
Im Zuge der intensiven Suche in dem einsturzgefährdeten Gebäude, in dem für die Einsatzkräfte auch Absturzgefahr bestand, kamen unter anderem Polizeidiensthunde der Polizeidiensthundeeinheit Wien zum Einsatz. Nachdem die Diensthunde den ungefähren Aufenthaltsort der vermissten Frau angezeigt hatten, konnte die 85-Jährige schließlich von Kräften der Berufsfeuerwehr Wien unter erschwerten Bedingungen in den Trümmern aufgefunden und geborgen werden.
Es konnte nur mehr der Tod der Frau festgestellt werden.
Die genaue Ursache des Einsturzes ist derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Zentrum/Ost.
Quelle: LPD Wien