Am 24. August 2025 kam es gegen 16:45 Uhr auf der Donau im Bereich der Gemeinde Hofkirchen im Mühlkreis zu einem Zusammenstoß zweier gemieteter Motorzillen. Im einen der Boote befanden sich sechs Personen darunter zwei Kinder. In der anderen Motorzille befanden sich vier erwachsene Personen. Laut derzeitigem Ermittlungsstand wurde die eine Zille von einem 24-Jährigen aus dem Bezirk Rohrbach, welcher im Besitz eines gültigen Schiffsführerpatentes ist, angemietet und auch gesteuert. Die zweite Motorzille, welche von einem 48-Jährigen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung gesteuert wurde. Der 24-Jährige überließ zum Unfallzeitpunkt das Steuer seinem 32-jährigen Bekannten, welcher keinen gültigen Befähigungsausweis besitzt. Dieser beschleunigte die Zille, wodurch sich der Bug nach oben hob und die Sicht nach vorne eingeschränkt war. So konnte er die zweite Zille, die ihm zu Tal entgegen kam, nicht sehen und es kam zur Kollision. Die Zille wurde auf Grund der Geschwindigkeit und der Schwerpunktverlagerung durch den aufgestellten Bug gänzlich der längs nach quer über die andere Zille geschleudert. Ein Kentern konnte von beiden Lenkern verhindert werden.
Durch den 24-Jährigen wurde das Steuer der Zille wieder übernommen und er brachte die Zille zur Bootsvermietung zurück. Durch den Unfall wurden insgesamt vier Personen, darunter ein Kind unbestimmten Grades verletzt. Das Kind sowie seine Mutter wurden nach der Erstversorgung durch das ÖRK ins AKH Linz gebracht. Ein mit dem 24-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen relevanten Wert. Der 32-jährige Unfalllenker, welcher zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort war, konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Ein gegen 21 Uhr durchgeführter Alkotest ergab einen positiven Wert. Weitere Ermittlungen sind am Laufen.
Quelle: LPD Oberösterreich