Brand eines Mehrparteienhauses

Am 11. Jänner kurz vor fünf Uhr morgens entstand in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in Zell am See aus bislang unbekannter Ursache ein Brand. Einer der Bewohner des Hauses bemerkte den Brand. Er weckte sofort seine Frau und seinen Sohn. Der 24-jährige Sohn verständigte sofort die Feuerwehr. Die Ehefrau klopfte beim Verlassen des Hauses an alle Türen, da ihr bekannt war, in welcher Wohnung sich gerade jemand aufhielt. Der Ehemann verständigte sofort die Polizei auf der Inspektion, die sich in der Nähe des Brandortes befindet. Die Feuerwehren Maishofen und Bruck führten unter schwerem Atemschutz umgehend den Innenangriff durch. Sie durchsuchte sämtliche Wohnungen, ob sich in diesen eventuell noch Personen aufhielten. Dazu wurden von der Feuerwehr vier Wohnungstüren aufgebrochen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich 23 Personen im Objekt. Diese konnten alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht und vorläufig auf der Polizeiinspektion Zell am See untergebracht werden. Dort übernahm das Rote Kreuz die Erstversorgung und die Betreuung der Personen. Die Stadtgemeinde Zell am See organisierte für die betroffenen Personen Ersatzunterkünfte. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Es wurde niemand verletzt. Der entsprechende Straßenabschnitt war in der Zeit von 05:00 Uhr bis 09:15 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt.


Quelle: LPD Salzburg




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