• Teile des Daches mussten vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden, um an versteckte Glutnester gelangen zu können. Foto: Diana Stöhr-Aeilts (Stadtfeuerwehr Aurich)

    ots/Freiwillige Feuerwehr Aurich

  • Neben den Auricher Feuerwehren waren auch Kräfte aus den Gemeinden Großefehn und Ihlow angerückt. Foto: Diana Stöhr-Aeilts (Stadtfeuerwehr Aurich)

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  • Das Einfamilienhaus stand in Vollbrand. Foto: Sönke Geiken (Feuerwehr Aurich)

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  • Vor dem Gebäude wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Löscharbeiten im Dachbereich durchzuführen. Foto: Sönke Geiken (Feuerwehr Aurich)

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  • An der Einsatzstellenhygiene-Sammelstelle legten die Atemschutzgeräteträger ihre beaufschlagte Schutzausrüstung vollständig ab. Ein Dienstleister führte diese der Reinigung zu. Foto: Sönke Geiken (Feuerwehr Aurich)

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  • Atemschutzgeräteträger in Bereitstellung. Foto: Diana Stöhr-Aeilts (Stadtfeuerwehr Aurich)

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  • Atemschutzgeräteträger leiteten vor Ort umgehend Maßnahmen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Foto: Sönke Geiken (Feuerwehr Aurich)

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  • Das Feuer griff auch auf Teile der Dachhaut über. Foto: Sönke Geiken (Feuerwehr Aurich)

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Einfamilienhaus in Flammen

Aurich-Popens (ots) -

Bei einem Wohngebäudebrand im Schirumer Weg ist am Freitagvormittag ein Mensch ums Leben gekommen. Den Einsatzkräften war das Feuer um 09:43 Uhr gemeldet worden, schon bei Ankunft vor Ort schlugen Flammen aus dem gesamten Einfamilienhaus heraus. Ein Bewohner konnte bereits durch umsichtig handelnde Passanten vom Balkon gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden, jedoch galt noch mindestens eine weitere Person als vermisst. Sofort nahmen Atemschutztrupps die Menschenrettung und Brandbekämpfung im Inneren des Objektes auf. Der sich in nahezu alle Räumlichkeiten ausgebreitete Vollbrand erschwerte das Vorgehen dabei massiv.

Um die vorherrschenden Temperaturen abzusenken und die Rettungsmaßnahmen überhaupt erst zu ermöglichen, führten die Feuerwehrleute zunächst gezielte Fensterimpulse von außerhalb des Hauses durch. Während weitere Einheiten in die beengte Wohnsiedlung nachrückten, wurde die Drehleiter zur Unterstützung der Brandbekämpfung vor dem Gebäude in Stellung gebracht. Nachdem eine umfangreiche Wasserversorgung über mehrere Hydranten errichtet worden war, konnte der Löschangriff mit diversen Rohren sowohl im Innen- als auch Außenangriff durchgeführt werden. Das Feuer griff derweil auch auf Teile der Dachkonstruktion über.

Erst mit dem weitgehend unter Kontrolle gebrachten Brandgeschehen und den mittels eingeleiteter Lüftungsmaßnahmen erlangten Sichtverhältnissen war es den Atemschutzgeräteträgern möglich, die gesuchte Person nach einiger Zeit nur noch leblos vorzufinden. Rettungsdienst, Seelsorger und das Kriseninterventionsteam der Feuerwehr Norden übernahmen unterdessen die Betreuung von Angehörigen, Nachbarn und Einsatzkräften. Erforderliche Nachlöscharbeiten dauerten in der Folge noch gut eineinhalb Stunden an. Unter anderem mussten Teile der Dachhaut vom Drehleiterkorb aus geöffnet werden, um an versteckte Glutnester zu gelangen.

Rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Aurich, Sandhorst, Wallinghausen, Holtrop und Weene waren über gut vier Stunden gefordert. Das Deutsche Rote Kreuz Aurich übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung, der bei der Feuerwehr Middels stationierte Verpflegungszug versorgte die entkräfteten Feuerwehrleute mit Kaltgetränken und Snacks. Die beaufschlagte Schutzausrüstung wurde an der errichteten Einsatzstellenhygiene-Sammelstelle abgelegt und von einem angeforderten Dienstleister zur Reinigung abtransportiert. Der Energieversorger trennte das zerstörte Gebäude von Strom- und Gasanschluss, ehe der städtische Betriebshof zur Absicherung der polizeiseitig übernommenen Einsatzstelle anrückte.


Quelle: Original-Content von: Freiwillige Feuerwehr Aurich, übermittelt durch news aktuell




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