• Foto: Stadt Wien - Feuerwehr

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Gasexplosion - Festnahme und Verletzte

Vorfall: 05.07.2026, 00:40 Uhr / 1210 Wien Floridsdorf

Ein 93-jähriger Bewohner (Stbg.: Österreich) eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf steht im Verdacht, heute Nacht durch eine mutwillig herbeigeführte Gasexplosion sein Wohnhaus vollständig zerstört zu haben. Durch die Explosion wurden auch angrenzende Einfamilienhäuser teilweise schwer beschädigt und weitere Personen leicht verletzt, zwei Personen mussten hospitalisiert werden. Das Ausmaß aller Beschädigungen ist noch nicht abschließend bekannt. Im Zuge des Einsatzes wurde der 93-Jährige von Rettungskräften im Keller des völlig zerstörten Hauses gefunden und mit Verletzungen gerettet. Aufgrund des vorliegenden Tatverdachts der vorsätzlichen Gemeingefährdung wurde der 93-Jährige über staatsanwaltschaftliche Anordnung festgenommen und wird in einem Krankenhaus bewacht. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien haben die Ermittlungen aufgenommen. Diese dauern derzeit an.

Update der Stadt Wien-Feuerwehr:

Einfamilienhaus nach Explosion völlig zerstört. Eine verschüttete Person konnte rasch von den Rettungshunden und der Schallortungsgruppe der Feuerwehr Wien gefunden werden.
Aus bisher nicht bekannter Ursache war es heute Nacht in einem Einfamilienhaus in 21, Karl – Benz – Weg zu einer Explosion gekommen. Aufgrund der Anzeigen wurde von der Berufsfeuerwehr Wien sofort Alarmstufe 2 ausgelöst.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass ein Haus völlig zerstört ist und der Trümmerkegel brennt, sowie ein Nachbarobjekt. Mehrere Häuser sowie geparkte PKW waren beschädigt. Unverzüglich wurde mit den Löscharbeiten begonnen, sowie die beschädigten Häuser und PKW kontrolliert. Mehrer Verletzte wurden dabei an die Berufsrettung übergeben.
Anschließend wurde der Trümmerkegel mit den Rettungshunden der Feuerwehr Wien - KHD abgesucht, wobei eine Person vom 1. Rettungshund bellend angezeigt und von weiteren Rettungshunden bestätigt wurde.
Daher konnte von der Schallortungsgruppe des Katastrophenhilfsdienstes mittels Stabkamera die Person rasch aufgefunden und ein Sprechkontakt hergestellt werden.
Zur Befreiung der Person musste anschließend händisch der Trümmerkegel im betroffenen Bereich abgetragen werden, anschließend wurde die Person an die Berufsrettung übergeben.


Quelle: LPD Wien, Stadt Wien Feuerwehr und Katastrophenschutz




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