Hattingen (ots) - Am Samstagabend gegen 17:30 Uhr wurden Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) zu einem Einsatz am Büchsenschütz alarmiert. Anwohner eines Wohn- und Geschäftsgebäudes hatten gemeldet, dass ein Baum auf der Gebäuderückseite umgestürzt war und auf dem Dach des Hauses zum Liegen gekommen war.
Die alarmierten Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache erkundeten zunächst die Lage und führten erste Entlastungssägearbeiten in der Baumkrone mithilfe der Drehleiter durch. Aufgrund der rückwärtigen Lage des Baumes und der fehlenden Erreichbarkeit für Großfahrzeuge wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks zur weiteren Beurteilung der Situation hinzugezogen. Zusätzlich rückten Kräfte des Löschzuges Nord zur Einsatzstelle aus.
Aufgrund der sehr instabilen Lage des gesamten Baums der gleichzeitige auf Spannung lag, wurde zur Abwendung dieser unmittelbaren Gefahrenlage in Abstimmung mit dem Fachberater entschieden, einen Kran des THW Witten mit entsprechenden Anbaumaterialien des Ortsverbandes Remscheid nachzufordern. Ergänzend wurden weitere Einsatzkräfte des THW Hattingen alarmiert. Die Kräfte des Löschzuges Nord sorgten zunächst für eine Ausleuchtung der Einsatzstelle und führten weitere Entlastungsschnitte über die Drehleiter durch. Diese Maßnahmen waren jedoch aufgrund der beengten räumlichen Gebäudestruktur nur eingeschränkt möglich.
Nachdem der Kran in Stellung gebracht worden war, konnte der Baum angeschlagen und kontrolliert in zwei Teile zersägt werden. Diese wurden anschließend mithilfe des Krans über das Gebäude hinweg nach vorne gehoben.
Nach dem sehr zeitintensiven Einsatz wurden die Einsatzkräfte an der Unterkunft des THW Hattingen verpflegt. Für Feuerwehr und THW endete der Einsatz gegen 01:00 Uhr in der Nacht.
Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Technischem Hilfswerk hat einmal mehr hervorragend funktioniert.
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