• Gewitterfront sorgte für viele Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

    Foto: laumat/Matthias Lauber

Gewitterfront sorgte für viele Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich

OBERÖSTERREICH. Eine Gewitterlinie mit heftigen Sturmböen hat am Samstagabend für viele Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich gesorgt. Rund 450 Einsätze dürften es in Summe gewesen sein. Die Einsatzkräfte wurden anfangs im Mühlviertel und später vom Innviertel Richtung Zentralraum alarmiert und standen nahezu in ganz Oberösterreich im Einsatz. Umgestürzte Bäume waren ersten Angaben zufolge das Hauptproblem, auch größere Stromausfälle waren die Folge. Rund 40.000 Kundenanlagen waren zeitweise ohne Strom. Rund 2.000 Haushalte mussten die Nacht über ohne Stromversorgung verbringen, die Techniker arbeiteten auch am Sonntag nach und nach die Schadensstellen ab. In Sattledt (Bezirk Wels-Land) stürzte ein Baum auf mehrere parkende Autos, auch die Bahnstrecke der Almtalbahn war blockiert. Der Maibaum im Ortszentrum knickte ab und drohte abzustürzen. Zu einem Einsatz wegen einer Personenrettung kam es offenbar am Traunsee bei Traunkirchen (Bezirk Gmunden) wo ein Stand-up-Paddler im Traunsee als vermisst galt. Er soll ersten Angaben nach wohlauf in Sicherheit gewesen sein, wie es am Abend heißt. In Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) musste die Feuerwehr zu mehreren Dachsicherungen ausrücken, im Ortszentrum wurde ein Teil des Daches eines Wohn- und Geschäftsgebäudes abgedeckt. Die Feuewehr stand unter anderem mit einer Teleskopmastbühne bei den Sicherungsarbeiten im Einsatz. Wie mehrere Feuerwehren berichten - soll es zwischenzeitlich auch zu gröberen technischen Problemen mit dem Alarmierungssystem der Feuerwehren gekommen sein - offenbar aufgrund der vielen Einsätze. Die Aufträge konnten aber nach und nach abgearbeitet werden. Bei mehreren Feuerwehren sorgten auch die Sirenensignale für kurzzeitige Verwirrung, Gefahr für die Bevölkerung bestand jedenfalls nicht.


Quelle: www.laumat.at




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