HÖRSCHING. In Hörsching (Bezirk Linz-Land) läuft zur Stunde ein größerer Einsatz nach dem Brand an einer Lok eines Regionalexpresszugs. Verletzt wurde zum Glück aber niemand. Die Einsatzkräfte von vier Feuerwehren wurden Freitagmittag mit dem Einsatzbegriff "Brand Zug" nach Hörsching alarmiert, nachdem es bei einer Lok, die einen Wendezug angetrieben hat, zu einem Brand gekommen ist. Die 150 Reisenden wurden in die vorderen Waggons gebracht, verletzt wurde zum Glück niemand. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Personenwaggons wurden dann von einer Lok in den Bahnhof nach Marchtrenk geschleppt, wo die Reisenden den Zug verlassen konnten. Für die defekte Lok wurden Techniker angefordert. Die Westbahnstrecke war zwischen Hörsching und Oftering für rund eineinhalb Stunden unterbrochen und dann noch rund dreieinhalb Stunden nur eingeschränkt passierbar. Der Fernverkehr wurde umgeleitet, für den Regionalzug wurde zeitweise ein Schienenersatzverkehr zwischen Linz/Donau Hauptbahnhof und Marchtrenk Bahnhof eingerichtet. "Ein 39-jähriger Lokführer aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung fuhr am 05. Juni 2026 gegen 12:00 Uhr einen Personenzug von Linz kommend in Richtung Wels. Der Personenzug, der mit 150 Personen beladen war, blieb auf Höhe der Flughafenstraße aufgrund eines Brandereignisses an der Unterseite der Lok, am Ende des Zuges, stehen. Der 39-Jährige bemerkte denn Brand und leitete umgehend eine Betriebsbremsung ein. In weiterer Folge versuchte er den Brand mittels Handfeuerlöscher zu beenden. Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr entstand der Brand vermutlich aufgrund eines technischen Gebrechens. Bei dem Brandereignis wurden keine Personen verletzt. Die Erhebungen wurden durch die Polizei geführt. Der Gleisbereich wurde gesperrt. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht." Polizei Oberösterreich, Presseaussendung
Quelle: www.laumat.at