• Foto: Feuerwehren Bezirk Pongau, VI Stefan Hafner

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Großbrand in Müllsortieranlage

Am 03. November 2021, abends, kam es in einer Müllsortieranlage in St. Johann im Pongau zu einem Brand. Der Inhaber des Entsorgungsbetriebes versuchte, nachdem er die Feuerwehr verständigt hatte, noch selbst den Brand mittels eines Radlader einzudämmen. Die Flammen entzündeten jedoch in weiterer Folge, unter anderem durch vorherrschenden starken Wind, den gesamten Müllberg sowie die Sortieranlage und ein Förderband. Das Feuer begann sich außerdem in einer Lagehalle zu verbreiten.

Die Löscharbeiten wurden durch die Feuerwehren St. Johann im Pongau, Schwarzach, Bischofshofen und St. Veit durchgeführt. Unterstützt wurden die Löscharbeiten mit Löschunterstützungsfahrzeugen (Kettenfahrzeuge) der Feuerwehren Golling und Badgastein.

Gegen Mitternacht war der Brand unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt.

Update der Feuerwehr:

Am Abend des 03.11.2021 kam es in einem Entsorgungsbetrieb in St. Johann im Pongau zu einem Brand in der Müllsortieranlage. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Pongau stand der betroffene Bereich bereits in Vollbrand. Aus diesem Grund wurde durch den Einsatzleiter OBI Christian Hofstetter auf Alarmstufe 4 erhöht.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand auf den betroffenen Bereich begrenzt und eine größere Ausbreitung verhindert werden. Auf Grund der hohen Brandlast und der damit verbundenen großen Hitzeentwicklung wurde von den Feuerwehren Bad Gastein sowie Golling die dort stationierten Lösch-Unterstützungsfahrzeuge (LUF-60) alarmiert. Die kettenbetriebenen Fahrzeuge ermöglichen das Aufbringen eines Wassernebels und sind so für den effektiven Löscheinsatz optimal geeignet. Zudem wurde von der Feuerwehr Pfarrwerfen der Großlüfter alarmiert, um die Absicherung des zweiten Brandabschnittes sicherzustellen.

Für das Ablöschen des Brandgutes wurde die Wasserversorgung von der Salzach mit insgesamt 7 Zubringerleitungen hergestellt und eine große Menge Schaummittel aufgetragen. Durch den Einsatz von Schaum wird die Oberflächenspannung des Wassers gebrochen und das Wasser kann so gezielt und sparsam eingesetzt werden. Die in der Entsorgungsanlage bereits bauseits vorhandenen Rückhaltemöglichkeiten für Schmutzwasser ermöglichten das Auffangen des Löschwassers, wodurch eine Ausbreitung von Schadstoffen verhindert wurde.

Durch den Brand entstand eine Rauchwolke, die durch den starken Wind jedoch verdünnt wurde. Daher und auf Grund der abgelegenen Lage des Betriebs entstand für die Bevölkerung zu keiner Zeit ein Risiko.

Das Ablöschen der Glutnester gestaltet sich schwierig, da immer wieder eine starke Rauchentwicklung auftritt. Daher ist ein Vorgehen ausschließlich unter schwerem Atemschutz möglich. Insgesamt stehen 15 Atemschutztrupps im Einsatz, das Ablöschen aller Brandnester wird noch bis in die Morgenstunden andauern.

Insgesamt waren zum Berichtzeitpunkt insgesamt 184 Einsatzkräfte von 7 Feuerwehren aus dem Pongau und dem Tennengau im Einsatz. Diese wurden durch das Rote Kreuz sowie die Polizei und die Gemeinde St. Johann unterstützt. Insgesamt standen somit 191 Frauen und Männer im Einsatz.


Quelle: LPD Salzburg, Landesfeuerwehrverband Salzburg - Bezirk Pongau




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