Kleinkind nach Poolunfall reanimiert

Ein 16 Monate altes Mädchen fiel Dienstagmittag, 24. März 2026, in den Pool des elterlichen Wohnhauses. Das bewusstlose Kleinkind musste reanimiert und in ein Krankenhaus geflogen werden.

Gegen 13:00 Uhr kam es zum Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei, nachdem das 16 Monate alte Kleinkind in den Pool des elterlichen Einfamilienhauses gefallen war. Die Mutter (40) hatte das Kind im eigenen Garten aufgefunden. Sie rettete ihre Tochter sofort aus dem etwa 40 bis 50 Zentimeter tiefen Wasser, begann mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und verständigte die Einsatzkräfte.

Schnelle Reanimation

Ein sogenannter "First Responder" des Roten Kreuzes sowie weitere Kräfte von Rettung und Feuerwehr übernahmen umgehend die Reanimation des Kindes. Dabei gelang es, den Herz-Kreislauf wiederherzustellen und das Mädchen zu stabilisieren. Mit bereits selbstständiger Atmung wurde das Kind in der Folge vom Rettungshubschrauber "Christophorus 17" (C17) in das Landeskrankenhaus Graz geflogen. Dort wird das Mädchen auf der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde intensivmedizinisch betreut.

Ermittlungen zum Unfallhergang

Ersten Ermittlungen zufolge dürfte sich das Kleinkind in einem kurzen unbeobachteten Moment von wenigen Minuten selbstständig über die Terrassentüre ins Freie begeben haben. Dort stürzte es über den rund 20 Zentimeter hohen Beckenrand in ein rundes, im Erdreich eingelassenes Pool. Die Mutter war zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, sich um die ältere, kränkliche Tochter (11) zu kümmern. Wie lange sich das 16 Monate alte Mädchen im Wasser befand, ist derzeit unklar. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Angehörige sowie Einsatzkräfte werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

Prävention vor der Pool-Saison

Organisationen wie das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) oder der Verein "Große schützen Kleine" warnen regelmäßig vor Gefahren rund um Pools im privaten Bereich. Besonders Kleinkinder sind hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Weiterführende Infos & Präventionstipps finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Organisationen.


Quelle: LPD Steiermark




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