• Hochwasser Starkregen verschüttete Pingaubahn in Bahnhof Krimml Pinzgauer Lokalbahn 17.08.2021

    Foto: Pinzgauer Lokalbahn

Nach Unwetter - Durchfahrt durch Wald im Pinzgau nur eingeschränkt möglich

Aufräumarbeiten werden dauern / Straßen teils beschädigt / Durchfahrt nur für Anrainer und Einsatzfahrzeuge

(LK) „Die Aufräumarbeiten und Sicherungsmaßnahmen nach den Murenabgängen im Bereich des Krimmler Bahnhofes und in Wald im Pinzgau werden noch dauern. Hier ist die Durchfahrt auf der L113 Krimmler Landesstraße ab der Ortsgrenze Wald nur für Einsatzfahrzeuge möglich. Die B165 Gerlosstraße kann nur sehr eingeschränkt befahren werden“, fasst Manfred Pongruber, Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft Zell am See, nach einem ausführlichen Lokalaugenschein zusammen.

Daher fordert die Behörde derzeit vor allem die Besucher der Krimmler Wasserfälle auf, das beliebte Ausflugsziel über die Tiroler Seite und daher über den Gerlos Pass anzufahren. „Auf der B165 ist die Durchfahrt im Bereich Wald im Pinzgau außerdem nur sehr erschwert möglich. Wir möchten sie für Anrainer, Einsatzfahrzeuge sowie notwendige Fahrten wie Lebensmittelversorgung, Müllentsorgung und so weiter möglichst frei halten. Sie ist außerdem teils beschädigt, sodass wir auch aus diesem Grund die Befahrung auf das Minimum einschränken müssen. Ausweichen ist großräumig über den Pass Thurn und das Zillertal möglich“, so Manfred Pongruber, Katastrophenreferent der Bezirkshauptmannschaft Zell am See. An der Behebung der Schäden wird intensiv gearbeitet.

Wagrainer Straße bleibt zwei bis drei Wochen gesperrt

Im Pongau bleibt die B163 Wagrainer Straße zwischen St. Johann und Wagrain noch zwei bis drei Wochen gesperrt. „Die Straße wurde teils weggerissen und teils meterhoch vermurt. Wagrain ist daher nur über die Flachauer Seite erreichbar“, sagt Bezirkshauptmann Harald Wimmer, „wir werden hier zwei bis drei Wochen brauchen.“ Die gute Nachricht: Die anderen betroffenen Verbindungen im Pongau sind laut Bezirkshauptmann wieder passierbar, wenn auch teilweise einspurig. „Ich fasse es so zusammen: Wir sind aus derzeitiger Sicht mit einem blauen Auge davon gekommen. Es hätte noch weitaus schlimmer kommen können“, so Wimmer.

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Quelle: Land Salzburg




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