In den späten Abendstunden des 19. Juli brach gegen 22:30 Uhr ein Brand bei einem Wirtschaftsgebäude in der Gemeinde St. Marein-Feistritz aus. Innerhalb weniger Minuten nach Eingang des Notrufs bei der Landesleitzentrale in Lebring rückten zahlreiche Feuerwehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld zum Einsatzort aus.
Neben den Feuerwehren Feistritz, Knittelfeld, Kobenz, Spielberg, Seckau, St. Lorenzen, St. Marein, St. Margarethen, Apfelberg sowie St. Stefan ob Leoben waren auch das Rote Kreuz und die Polizei vor Ort. Insgesamt waren 153 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen im Einsatz.
„Schon während der Anfahrt schlugen uns meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen“, berichtet Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Peter Hartensteiner. Eine der ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte war es, das angrenzende Wohnhaus vor den in Vollbrand stehenden Wirtschaftsgebäuden zu schützen. Dies gelang durch den schnellen und gezielten Einsatz erfolgreich.
Aufgrund des vor Ort begrenzt verfügbaren Löschwassers wurde umgehend ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Insgesamt mussten rund 80.000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht werden. Zusätzlich wurde eine Zubringleitung verlegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen.
Bis in die frühen Morgenstunden kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Dank ihres raschen und koordinierten Vorgehens konnte das angrenzende Wohnhaus gerettet werden, während das Wirtschaftsgebäude vollständig ausbrannte.
Update der Polizei:
Gegen 22:30 Uhr wurde die Polizei zu einem Wirtschaftsgebäudebrand gerufen. Dort angekommen waren bereits mehrere Feuerwehren und das Rote Kreuz vor Ort. Die Bewohner des daneben befindlichen Einfamilienhauses waren unverletzt, standen aber sichtlich unter Schock und wurden vom Roten Kreuz versorgt.
Die Feuerwehren St. Marein, Freistritz, Kobenz, Knittelfeld, St. Lorenzen, St. Stefan, Spielberg, Apfelberg, Seckau und St. Margarethen, im Einsatz mit etwa 130 Kräften, konnten den Brand löschen und ein Übergreifen auf das daneben befindliche Wohnhaus verhindern. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.
Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Quelle: FF Apfelberg / Thomas Zeiler. LPD Stmk