Dresden (ots) -
Fahrzeugbrand in Tiefgarage sorgt für starke Rauchentwicklung
Wann? 10. Mai 2026, 13:20 Uhr - 16:27 Uhr
Wo? Hohe Straße, Südvorstadt
Die Feuerwehr Dresden wurde zu einer Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in einem Mehrfamilienwohnhaus alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Besatzung des ersteintreffenden Rettungswagens eine starke Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage, welche sich unter einem Wohngebäude befand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dunkler Rauch aus der Zufahrt der Tiefgarage sowie aus mehreren Lichtschächten auf der Gebäuderückseite. Mehrere Personen befanden sich vor dem Wohnhaus. Die Besatzung des Rettungswagens hatte bereits einen betroffenen Fahrzeughalter medizinisch gesichtet. Eine Krankenhausbehandlung war nicht erforderlich. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Fahrzeughalter seinen in der Tiefgarage abgestellten Pkw starten. Dabei kam es im Bereich des Motorraums zu einem Brand. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr unternahm der Fahrzeughalter eigene Löschversuche mit einem Pulverfeuerlöscher. Im weiteren Einsatzverlauf gingen Trupps unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage vor. Gebrannt hatten Verkleidungsteile im Motorraum des Fahrzeugs, die unter starker Rauchentwicklung abtropften. Zusätzlich traten Betriebsstoffe aus. Parallel kontrollierten weitere Einsatzkräfte den angrenzenden Treppenraum des Wohngebäudes. Nach rund 15 Minuten war der Brand gelöscht. Anschließend waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen erforderlich. Zunächst kamen Überdrucklüfter über den Zugang vom Treppenraum zur Tiefgarage zum Einsatz. Aufgrund der Größe der Tiefgarage wurde später zusätzlich ein Großventilator der Feuer- und Rettungswache Striesen eingesetzt. Mithilfe von Lutten wurde der Brandrauch gezielt aus der Tiefgarage abgesaugt. Während der Entrauchungsmaßnahmen kontrollierten weitere Einsatzkräfte den betroffenen Pkw sowie den Erfolg der Belüftung. Ausgetretene Betriebsstoffe wurden mit Ölbindemittel aufgenommen. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte Messungen in der Tiefgarage sowie in angrenzenden Wohneinheiten durch. Dabei konnten keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen festgestellt werden. Im Einsatz waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.
Wohnungsbrand in einem Wohnhochhaus
Wann? 10. Mai 2026, 23:01 Uhr - 02:06 Uhr
Wo? Michaelangelostraße, Zschertnitz
In der vergangenen Nacht ist es in einer Wohnung in der 12. Etage eines Wohnhochhauses zu einem Brand gekommen. Aus einem Fenster drang dunkler Brandrauch, zudem war der Flurbereich der Etage stark verraucht. Mehrere Trupps unter Atemschutz wurden umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt und löschten das Feuer mit einem Strahlrohr. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor, während weitere Einsatzkräfte den verrauchten Flur nach Personen absuchten. Während der Erkundung trafen die Einsatzkräfte im Treppenraum auf einen 14-jährigen Jungen, der sich selbstständig aus der Brandwohnung retten konnte. Zwei weitere Personen, die ebenfalls aus der betroffenen Wohnung geflüchtet waren, befanden sich auf einer Loggia am Ende des verrauchten Flures. Sie wurden mithilfe von Brandfluchthauben aus dem Gefahrenbereich gerettet. Der 14-Jährige wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Nach ersten Erkenntnissen war beim Versuch, einen Fahrradakku aufzuladen, der Akku in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung führte zu einer erheblichen Verrauchung des gesamten Etagenflures. Nach Abschluss der Brandbekämpfung erfolgten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen. Zusätzlich kontrollierten die Einsatzkräfte die darüber- und darunterliegenden Etagen sowie angrenzende Wohnungen. Dabei wurde kein weiterer Raucheintrag festgestellt. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Johannstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.
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