Reichenau (ots) - Passanten beobachteten am Mittwochmittag, 07.01.2026, wie eine Person im zugefrorenen Gnadensee zwischen Reichenau und Hegne Höhe Bruckgraben eingebrochen war. Die Feuerwehr wurde zur Hilfe gerufen.
Um 14:27 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Konstanz die Freiwillige Feuerwehr Reichenau per Meldeempfänger zum Eisrettungseinsatz alarmiert. Nach Alarmplan wurden zusätzlich die Feuerwehren Konstanz und Radolfzell, sowie das DLRG für die Wasserrettung alarmiert. Noch auf der Anfahrt der Feuerwehr Reichenau konnten Kräfte der Wasserschutzpolizei (WaPo) den eingebrochenen Schlittschuhläufer aus dem Wasser retten und ans Land bringen. Die Feuerwehr hat dann die Person übernommen und zur weiteren Betreuung wegen Unterkühlung an den Rettungsdienst übergeben.
Unter Leitung von Zugführer Johannes Deggelmann waren 17 Feuerwehr-Einsatzkräfte mit dem Mehrzweck- und Führungsfahrzeug und Gerätewagen Transport (GW-T) mit dem Eisrettungsgerät Hansaboard im Einsatz und im Gerätehaus in Bereitschaft. Mit vor Ort waren Kräfte der Wasserschutzpolizei, Posten Reichenau des Polizeipräsidiums (PP) Einsatz und der Notarzt mit dem Rettungsdienst des DRK mit zwei RTW. Die zusätzlich alarmierten Einheiten der Feuerwehren Konstanz und Radolfzell, sowie das DLRG mit Rettungstauchern konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und wieder einrücken.
Einsatzende war um 15:00 Uhr.
Die Feuerwehr warnt eindringlich vor dem unvorsichtigen Betreten der Eisflächen. Die Eisflächen des Gnadensees sind nicht überall tragfähig gefroren. In Richtung Seemitte und an vielen exponierten Stellen unweit des Ufers ist die Eisschicht stellenweise sehr dünn und nicht tragfähig. Dringend abgeraten wird auch vor dem Überqueren des Gnadensees zwischen Reichenau und Allensbach.
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