Oberdorf, 11. März 2026 – Um 09:04 Uhr wurde die Feuerwehr Oberdorf mit Alarmstufe 2 zu einem vermuteten Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Beim Eintreffen begann der Einsatzleiter sofort mit der Lageerkundung.
Dabei stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden und glücklicherweise kein Zimmerbrand vorlag. Ursache für die starke Rauchentwicklung war ein Defekt am Rauchrohr eines Pelletsofens.
Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Feuerstelle mithilfe einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen. Parallel dazu wurde das Gebäude mittels Druckbelüftung entraucht. Zur zusätzlichen Kontrolle wurde ein Rauchfangkehrer hinzugezogen, der am Kamin keine Beschädigungen feststellen konnte.
Die Hausbewohner wurden vorsorglich vom Roten Kreuz betreut, blieben jedoch unverletzt und mussten nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr Oberdorf stand mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kräften rund eineinhalb Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Polizei, dem Roten Kreuz sowie einem Rauchfangkehrer.
Wichtige Sicherheitshinweise der Feuerwehr:
Öfen und Heizanlagen sollten von Hausbesitzern regelmäßig gemäß den Vorgaben der Hersteller überprüft und gewartet werden. Defekte Bauteile oder Ablagerungen können zu gefährlicher Rauchentwicklung oder sogar zu Bränden führen.
Kommt es zu einem Rauchfang- oder Kaminbrand, darf dieser niemals mit Wasser gelöscht werden. Durch die enorme Hitze würde das Wasser schlagartig verdampfen und sich um ein Vielfaches ausdehnen. Dieser plötzliche Druck kann den Kamin beschädigen oder sogar zum Bersten bringen.
In solchen Fällen gilt: Sofort die Feuerwehr alarmieren, das Gebäude verlassen und an einem sicheren Ort auf das Eintreffen der Einsatzkräfte warten.
Quelle: Bezirksfeuerwehrkommandos Oberwart