SPITAL AM PYHRN. Großes Glück hatten Unfallbeteiligte am späten Freitagabend bei einem Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der A9 Pyhrnautobahn bei Spital am Pyhrn (Bezirk Kirchdorf an der Krems). Auslöser war offenbar ein verlorener Anhänger. Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren, Rettung, Polizei, Streckendienst und Abschleppdienst wurden am späten Freitagabend zu einem Unfall mit gleich mehreren Fahrzeugen auf die A9 Pyhrnautobahn ins Gemeindegebiet von Spital am Pyhrn gerufen. Die Unfallstelle lag zwischen der Autobahnauffahrt Spital am Pyhrn und dem Bosrucktunnel, in Fahrtrichtung Graz. Ersten Informationen der Einsatzkräfte zufolge hat offenbar ein verlorener Anhänger den Crash ausgelöst. Ein Transporter war mit einem Anhänger unterwegs, welcher sich aus noch unbekanntem Grund vom Zugfahrzeug löste und auf der Fahrbahn der A9 Pyhrnautobahn zum Stillstand kam. Der Transporter hielt daraufhin am Pannenstreifen an. Im dichten Pfingstreiseverkehr wollten die beteiligten Personen dann sofort den nachfolgenden Verkehr warnen, als es zum Unfall kam. Ein PKW sowie ein Kleinbus kollidierten mit dem Anhänger. Die Personen auf der Autobahn konnten den Unfallfahrzeugen gerade noch rechtzeitig ausweichen. Entgegen der Einsatzalarmierung war zum Glück niemand in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt. In der Folge kam es dann noch zu einem weiteren Unfall zwischen einem LKW und einem PKW, welcher mit geringem Sachschaden endete. Die Rettung betreute die Unfallbeteiligten vor Ort, ins Krankenhaus musste zum Glück aber niemand gebracht werden. Insgesamt waren ein Kleintransporter samt Anhänger, ein Kleinbus, zwei PKW und ein LKW in den Unfall verwickelt. Der LKW, der Kleintransporter und ein PKW konnten die Fahrt fortsetzen, der Kleinbus, der zweite PKW und der Anhänger mussten vom verständigten Abschleppdienst abtransportiert werden. Die A9 Pyhrnautobahn war im Bereich der Unfallstelle zwischen der Autobahnauffahrt Spital am Pyhrn und dem Bosrucktunnel für rund zwei Stunden erschwert passierbar. Der Verkehr konnte einspurig an den Unfallfahrzeugen vorbeigeleitet werden. Im dichten Pfingstreiseverkehr kam es zu einem Stau im Bereich vor der Unfallstelle, welcher sich gegen Mitternacht dann aber aufgrund des nachlassenden Verkehrsaufkommens auflöste.
Quelle: www.laumat.at