• THW-Einsatzkräfte transportieren das notwendige Einsatzmaterial den steilen Hang hinauf.

    ots/THW Landesverband Bayern, Sebastian Brendel, THW Ortverband Marktheidenfeld

  • THW-Einsatzkräfte besprechen das weitere Vorgehen zur Sicherung des absturzgefährdeten Felsbrockens.

    ots/THW Landesverband Bayern, Sebastian Brendel, THW Ortverband Marktheidenfeld

  • THW-Einsatzkräfte nutzen Aufbrechwerkzeug zum Zerkleinern von losen Feldbrocken, um diese sicher abtransportieren zu können.

    ots/THW Landesverband Bayern,Sebastian Brendel, THW Ortverband Marktheidenfeld

  • THW-Einsatzkräfte tragen lose Felsstücke ab und transportieren diese dem Felshang hinab, um ein unkontrolliertes Abrutschen zu vermeiden.

    ots/THW Landesverband Bayern, Sebastian Brendel, THW Ortverband Marktheidenfeld

THW unterstützt nach Unwettern im Raum Aschaffenburg.

Aschaffenburg (ots) - Das THW hat im Laufe des 01.07.2026 16 Einsatzstellen in der Region abgearbeitet. Einen drohenden Felssturz in Gailbach zu verhindern war besonders aufwändig.

Ein Unwetter mit Starkregen ist in der Nacht auf Mittwoch durch Unterfranken gezogen und hat zahlreiche Schäden im Raum Aschaffenburg hinterlassen. Das Technische Hilfswerk (THW) wurde bereits früh morgens alarmiert. Durch Hochwasser konnte ein Bewohner sein Haus nicht mehr eigenständig verlassen. Er wurde durch Einsatzkräfte des THW Aschaffenburg aus seinem Haus befreit.

Das THW Obernburg war am Morgen mit zwölf Einsatzkräften im Einsatz. Der Schwerpunkt lag auf dem Auspumpen von Kellern. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes mit ihren Hochleistungspumpen ist für Einsätze dieser Art besonders geeignet.

Das THW Aschaffenburg beseitigte mit 22 Einsatzkräften Sturmschäden wie umgestürzte Bäume. Im Stadtteil Gailbach wurde ein Baum an einem steilen Felshang entwurzelt. Die lose gewordenen Felsbrocken drohten auf Straße und Wohngebiet abzurutschen. Das THW sicherte die Felsbrocken und trug diese kontrolliert ab.

Constantin Klöppel ist Gruppenführer beim THW Aschaffenburg und beschreibt die Situation so: "Das steile Gelände machte die Arbeiten besonders schwierig. Wir mussten uns zuerst mit Absturzsicherung ausrüsten und mit Leitern Zugang verschaffen. Dann haben wir schweres Material wie Abbruchhammer und Trennschleifer den Hang hinaufgezogen und mit Leinen gegen Herabrutschen gesichert." Unterstützt wurden sie dabei von zehn Einsatzkräften des THW Miltenberg.

Insgesamt arbeiteten die 44 Einsatzkräfte im Raum Aschaffenburg 16 Einsatzstellen ab.




Quelle: Original-Content von: THW Landesverband Bayern, übermittelt durch news aktuell




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