Am 8. Jänner 2026 ereignete sich kurz nach 20:00 Uhr auf der Rheintalautobahn (A 14) bei Bludenz in Fahrtrichtung Deutschland ein Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer war mit seinem Sattelzug unterwegs, als ihn ein 60-jähriger Pkw-Lenker überholte. Während sich der Pkw etwa auf Höhe der Mitte des Aufliegers befand, geriet dieser vermutlich aufgrund winterlicher Fahrbahnverhältnisse ins Schleudern und scherte seitlich aus. In der Folge kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Der Sattelzug prallte anschließend in einer Pannenbucht gegen die Außenleitschiene. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Zugmaschine auf die Leitschiene gehoben und rund 15 Meter entlanggeschoben, bis sie sich an den Stehern der Leitschiene verhakte und zum Stillstand kam. Dabei wurde der Treibstofftank stark beschädigt, wodurch rund 500 Liter Diesel austraten. Am Sattelzug entstand Totalschaden. Der Pkw wurde an der rechten Fahrzeugseite beschädigt, blieb jedoch fahrbereit und konnte vom Lenker selbst von der Unfallstelle entfernt werden. Beide Fahrzeuglenker blieben unverletzt.
Die Feuerwehr Bludenz wurde alarmiert und war mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Die A 14 musste in Fahrtrichtung Deutschland bis 23:30 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Aufräumarbeiten durch die ASFINAG dauerten bis etwa 01:00 Uhr (09.01.2026) an. An der Straßeneinrichtung entstand erheblicher Sachschaden. Beschädigt wurden rund 20 Meter der Außenleitschiene sowie etwa 10 Meter der Lärmschutzwand.
Quelle: LPD Vorarlberg