OBERÖSTERREICH. Eine Gewitterfront hat am Freitagabend den Hitzetag beendet. Sturmböen um die 100 km/h die mit dem Gewitter vom Innviertel über den Zentralraum zogen, sorgten für rund 150 Einsätze der Feuerwehren in Oberösterreich. Einsätze gab es am Abend mit Ausnahme der Bezirke Freistadt, Kirchdorf an der Krems, Rohrbach und der Stadt Steyr nahezu über ganz Oberösterreich verteilt. Laut wetter.orf.at wurden in Wolfsegg am Hausruck Windspitzen mit 102 km/h gemessen, 94 km/h wurden in Enns und 92 km/h in Kremsmünster registriert. Die Feuerwehren mussten in erster Linie umgestürzte Bäume beseitigen, einige Dächer mussten gesichert werden. Rund 4.000 Kundenanlagen waren zeitweise von einem Stromausfall betroffen. An den oberösterreichischen Badeseen wurde die Sturmwarnung aktiviert, die Wasserrettung musste dreimal ausrücken, um Boote zu sichern. In Wels-Oberthan stürzte beispielsweise ein großer Baum auf die Straße. Die Feuerwehr stand im Einsatz, um den Baum zu beseitigen. Ein Baum, der teilweise auf ein Hausdach gestürzt ist, sorgte dann Samstagfrüh noch für einen Einsatz der Feuerwehr in Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land).
Quelle: www.laumat.at