OBERÖSTERREICH. Ein heftiges Gewitter hat am Montagabend in Oberösterreich erhebliche Schäden angerichtet und rund 220 Einsätze ausgelöst. Es kam nach Blitzeinschlägen zu Bränden, zahlreichen Überflutungen, und einigen Sturmschäden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren wurden am Montagabend zu zahlreichen unwetterbedingten Einsätzen gerufen. Einsatzschwerpunkt war in erster Linie die Gegend in und um Vöcklabruck. Starker Regen brachte die Kanalisation kurzzeitig an die Kapazitätsgrenzen, sodass das Wasser nicht mehr ablaufen konnte. Einige Keller, Tiefgaragen und Gebäude wurden überflutet. Wenig später sorgte dann ein Blitz für einen größeren Einsatz, nachdem es im Dachbereich eines Wohnhauses zu brennen begonnen hatte. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde dann das Dach wieder provisiorisch abgedichtet. Unwettereinsätze wurden aber auch in den anderen Bezirken gemeldet, verschont blieben nur die Bezirke Freistadt, Kirchdorf an der Krems, Perg, Steyr-Land und Wels-Land sowie die Städte Steyr und Wels. Insgesamt zählte man oberösterreichweit einer ersten Einschätzung zufolge rund 220 unwetterbedingte Einsätze. "Am Abend des 29. Juni 2026 traf Vöcklabruck eine heftige Gewitterfront. Zahlreiche Straßenzüge wie beispielsweise die Vorstadt oder die Industriestraße standen bis zu 30 Zentimeter unter Wasser, das Kanalsystem war überlastet. Ab 20:08 Uhr erreichten uns im Minutentakt neue Einsatzadressen. Umgehend wurde für die Feuerwehr Gesamtalarm ausgelöst. In kürzester Zeit standen sämtliche Fahrzeuge im Einsatz. Neben zahlreichen überfluteten Kellern, sowie umgestürzten Bäumen erreichte uns um 20:40 Uhr die Alarmierung zu einem Dachstuhlbrand. Umgehend wurden zusätzliche Feuerwehren ins Stadtgebiet Vöcklabruck alarmiert. Der Brand konnte glücklicherweise rasch unter Kontrolle gebracht werden, danach waren umfangreiche Sicherungs- und Abdeckarbeiten an der Einsatzstelle erforderlich. (...) Insgesamt wurden bis 23:00 Uhr über 40 Einsätze abgearbeitet." Feuerwehr Vöcklabruck, Presseaussendung
Quelle: www.laumat.at