• Foto: Feuerwehren Bischofshofen und Mühlbach

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Vermutliche Brandstiftung auf Almhütte

02.01.2026 - Freitag Abend standen die Feuerwehren Mühlbach und Bischofshofen beim Brand einer Almhütte im Einsatz. Der Brand war offenbar gelegt.
Der Besitzer der Hütte, die derzeit nicht bewohnt ist, und ein Nachbar hatten von ihren Häusern aus den Feuerschein wahrgenommen. Während der Besitzer die Feuerwehr alarmierte, eilte der Nachbar mit seinem Pkw und einem Feuerlöscher zum Brandobjekt. Die Anfahrt gestaltete sich jedoch schwierig, da die Zufahrtsstraße nicht geräumt war. Der Ersthelfer musste sein Fahrzeug auf der Zufahrtsstraße abstellen.

Der Einsatzleiter der kurz darauf ausrückenden Feuerwehr Mühlbach erhöhte aufgrund der Lage des Brandobjekts sofort auf Alarmstufe 2, wodurch auch die Feuerwehr Bischofshofen alarmiert wurde.

Um zum Einsatzort zu gelangen mussten die Feuerwehren zunächst das Fahrzeug des Ersthelfers beiseite schieben. Die Zufahrt war anschließend nur möglich, weil die Feuerwehrfahrzeuge mit Schneeketten und Allrad ausgestattet waren.

Am Einsatzort traf die Feuerwehr auf den Ersthelfer, der den Brand mit dem Feuerlöscher erfolgreich in Schach gehalten hatte. Die Feuerwehr Mühlbach begann sofort damit, das Feuer gänzlich abzulöschen.

Dabei wurden auch zwei Personen angetroffen, die offenbar auf der Veranda der Almhütte mit Brandbeschleuniger und Feuer hantiert hatten. Die beiden Personen wurden von einem Feuerwehrmitglied bis zum Eintreffen der Exekutive festgehalten und anschließend an diese übergeben.

An der Almhütte entstand indes durch die rasche Reaktion des Besitzers und des Nachbarn nur geringer Schaden. Die Feuerwehr Mühlbach kontrollierte das Objekt ausgiebig mit der Wärmebildkamera und löschte letzte Glutnester ab, wofür unter anderem ein Holzstoß abgetragen wurde. Währenddessen barg die Feuerwehr Bischofshofen den beiseite geschobenen Pkw des Ersthelfers.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehren Bischofshofen und Mühlbach standen mit insgesamt 59 Mitgliedern und acht Fahrzeugen im Einsatz; weiters der Abschnittsfeuerwehrkommandant 2 Pongau, die Polizei und das Rote Kreuz.


Quelle: VI Stefan Hafner, Landesfeuerwehrverband Salzburg - Bezirk Pongau




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