Brandursache nach Wohnhausbrand geklärt

Nach dem Brand eines Mehrparteienwohnhauses am 23. September 2026 steht die Brandursache nun fest. Unkontrollierter Funkenflug im Heizraum dürfte das Feuer ausgelöst haben. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Euro.

Ermittler des Landeskriminalamtes Steiermark (Ermittlungsbereich Brand) führten gemeinsam mit einem Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung sowie einem Bezirksbrandermittler die abschließende Ursachenermittlung vor Ort durch. Dabei lokalisierten die Experten die Brandausbruchsstelle eindeutig im Heizraum des Gebäudes.

Ein unkontrollierter Funkenflug im Nahbereich eines Stückgutkessels wurde als Ursache erforscht. Dort unsachgemäß gelagerte, leicht brennbare Utensilien dürften sich dadurch entzündet haben. Ein technischer Defekt sowie ein Fremdverschulden können nach aktuellem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Der Liegenschaftseigentümer wird nach Abschluss der Erhebungen an die Staatsanwaltschaft Graz angezeigt werden.

Erstmeldung

Aus bislang unbekannter Ursache brach Mittwochnachmittag, 23. September 2026, in einem Mehrparteienwohnhaus ein Brand aus. Personen wurden keine verletzt. Mehrere Katzen dürften verendet sein.

Gegen 16:45 Uhr wurde die Polizei zu einem Wohnhausbrand nach Hirnsdorf gerufen. Dort eingetroffen waren bereits mehrere Feuerwehren sowie die Rettung vor Ort. Personen befanden sich keine im Wohnhaus. Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es dürften jedoch mehrere Katzen verendet sein.

Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind Gegenstand laufender Ermittlungen.


Quelle: LPD Steiermark




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