Neunkirchen (ots) - Die fast vier Kilometer lange Strecke des traditionsreichen Neunkircher Rosenmontagsumzuges quer durch die Innenstadt säumten am Montag, 16. Februar schätzungsweise 100.000 Faschingsbegeisterte. Aber auch rund 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen hatten sich entlang der Strecke positioniert. Sie standen an strategisch günstigen Punkten in Einsatzbereitschaft, um in der durch den Umzug gewissermaßen in zwei Hälften zerteilten Innenstadt, schnelle und reibungslose Hilfe bei Notfällen zu garantieren. In diesem Jahr war die Hilfe der Brandschützer während des mehrstündigen Faschingstreibens aber nicht gefordert.
Vor eine besondere Herausforderung stellt der Rosenmontagsumzug Jahr für Jahr die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen. Der große Umzug mit jährlich rund um oder sogar deutlich über 100.000 Besuchern windet sich quer durch die Innenstadt und teilt diese damit für Stunden entzwei. Hat der Zug erstmal seinen Lauf genommen kann die Strecke nur noch mit erheblichem organisatorischem und zeitlichem Aufwand von den Einsatzkräften gequert werden, ein Befahren der Strecke selbst ist sogar fast gar nicht mehr möglich. Um trotzdem alle Punkte in der Innenstadt zügig erreichen zu können wurden auch in diesem Jahr mehrere Löschfahrzeuge und auch Sonderfahrzeuge wie Drehleiter und Rüstwagen an neuralgischen Punkten entlang der Zugstrecke positioniert. Bis um 13:30 Uhr hatten die die Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen sowie die Angehörigen des Löschbezirks Neunkirchen-Innenstadt mit ihren Einsatzfahrzeugen ihre Positionen bezogen.
Schon etwas früher war das Lagezentrum der Wehr in den Räumen der Feuerwache Neunkirchen in Betrieb gegangen. Dieses wurde durch eine kleine Gruppe von Feuerwehrleuten aus den Löschbezirken Münchwies, Hangard und Wellesweiler besetzt. Aus dem Lagezentrum heraus konnte der Kontakt zwischen den Feuerwehrkräften an der Zugstrecke sowie den Einsatzkräften von Polizei und Deutschem Roten Kreuz (DRK) sowie der Organisation des Zuges auf Seiten des Neunkircher Karnevalsausschusses (NKA) gehalten werden.
Anders als teilweise in den Vorjahren musste die Einsatzbereitschaft der Neunkircher Wehr während des diesjährigen Rosenmontagsumzuges nicht tätig werden. Zum Einsatz gerufen wurden die Feuerwehrleute nicht. Stattdessen konnten sie zusammen mit vielen ausgelassenen Fastnachtern den kurzweiligen Rosenmontagsumzug aus nächster Nähe verfolgen. Mit dem Voranschreiten des Umzuges durch die Innenstadt konnte die Einsatzbereitschaft bis 17 Uhr auf der Neunkircher Feuerwache zusammengezogen und schließlich nach dem Ende des Zuges auch aufgelöst werden.
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