Hude / Lintel (ots) -
Der Brand einer Strohballenpresse hat am Montagabend einen Flächenbrand auf einem Feld in der Gemeinde Hude in Lintel ausgelöst und einen Großeinsatz der Feuerwehr erforderlich gemacht.
Gegen 19:30 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Hude und Altmoorhausen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte die Einsatzstelle deutlich erkennbar. Eine dichte, weithin sichtbare Rauchsäule stieg über dem betroffenen Feld auf und zog über die Gemeinde hinweg. Der Rauch war bis in die umliegenden Ortschaften zu sehen, während der intensive Brandgeruch auch in größerer Entfernung noch wahrgenommen werden konnte.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Strohballenpresse aus bislang unbekannter Ursache bereits in Vollbrand. Das Feuer griff innerhalb kürzester Zeit auf das trockene Stoppelfeld über und breitete sich auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern aus.
Aufgrund der trockenen Vegetation und der hohen Temperaturen bestand die Gefahr, dass sich die Flammen weiter ausbreiten und auf die angrenzenden Felder übergreifen könnten. Da die genaue Lage zunächst unklar war und wegen der schnellen Brandausbreitung wurde ein Großaufgebot der Feuerwehr eingesetzt. Mehrere Fahrzeuge und zahlreiche Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Hude und Altmoorhausen arbeiteten Hand in Hand, um den Brand möglichst schnell unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Der Einsatzleiter ließ umgehend mehrere Löschangriffe von verschiedenen Seiten aufbauen. Während ein Teil der Einsatzkräfte unter Atemschutz die brennende Strohballenpresse bekämpfte, gingen weitere Trupps gegen den Flächenbrand vor. Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer eingedämmt, gleichzeitig schützten die Feuerwehrkräfte die angrenzenden Feldbereiche vor einem Übergreifen der Flammen.
Durch das koordinierte Vorgehen gelang es, den Brand Schritt für Schritt einzudämmen und schließlich unter Kontrolle zu bringen. Nachdem die offenen Flammen gelöscht waren, schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Die ausgebrannte Strohballenpresse wurde weiter gekühlt, während die verbrannte Fläche sorgfältig nach verbliebenen Glutnestern abgesucht wurde. Dazu musste das Brandgut teilweise auseinandergezogen werden, damit versteckte Glutnester vollständig abgelöscht werden konnten.
Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der Feuerwehren aus Hude und Altmoorhausen konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf angrenzende Felder und weitere landwirtschaftliche Flächen ausbreitete.
Quelle: Original-Content von: Kreisfeuerwehr Oldenburg, übermittelt durch news aktuell