Die Freiwillige Feuerwehr Unterach am Attersee wurde am 31. Juli 2026 um 8.20 Uhr zu einem Umwelteinsatz alarmiert. Bei einem landwirtschaftlichen Objekt am Sonnwendbühel war eine unbekannte Menge Gülle aus der Güllegrube ausgetreten.
Gülle tritt aus
Der Einsatzleiter der Feuerwehr Walter Höllermann berichtete von der Lage am Einsatzort: „Bei unserem Eintreffen war die Gülle in einem Graben schon in Richtung Attersee unterwegs. Wir errichteten mit Sandsäcken an drei Stellen jeweils „Ministaudämm“.
Rasche Feuerwehreinsatz verhindert größere Verschmutzung
Durch diese Erstmaßnahme konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. In weiterer Folge wurde mit der Unterstützung von einigen Landwirt die Staubereiche abgesaugt. Mit einigen tausend Litern Wasser wurde der Graben zusätzlich gespült und dieses Wasser ebenfalls abgepumpt. Zeitglich suchte der betroffene Landwirt mit Bagger nach der Ursache des technischen Gebrechens.
Wasserrettung und Feuerwehr setzen Ufersperre um
Die Bezirkshauptmannschaft verordnete zusätzlich eine temporäre Sperre eines kleinen Uferbereichs in Unterach. Diese Sperre diente als Sicherheitsmaßnahme und wurde durch die Feuerwehr am Land und durch die Wasserrettung im See umgesetzt.
Schweißtreibender stundenlanger Einsatz
Zur Stunde dauert der Einsatz bereits rund 7 Stunden an. Insgesamt stehen 28 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei, Bezirkshauptmannschaft, Abschnittsfeuerwehrkommando und Landwirte im Einsatz.
Quelle: Christian Stoxreiter –Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Mondsee