Bielefeld (ots) -
HC/ Bielefeld- BAB 2- Gütersloh- Dienstagnacht, 19.05.2026, erlitt ein angetrunkener PKW-Fahrer bei einem Unfall auf der A 2 schwere Verletzungen. Er behauptete, den Alkohol erst nach dem Unfall konsumiert zu haben.
Ein 36-jähriger Viersener befuhr gegen 23:05 Uhr mit seinem Nissan Micra den mittleren Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Zwischen der Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh fuhr der Deutsch-Kirgise, im Verlauf einer Kurve, auf den auf dem rechten Fahrstreifen vorausfahrenden Sattelzug eines 54-jährigen Polen auf. Der PKW schleuderte nach rechts, kollidierte mit der Schutzplanke und kam dort auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Der 36-Jährige gab gegenüber den Polizisten spontan an, nach dem Unfall ein Bier getrunken zu haben. Zudem sollte der LKW den Unfall beim Fahrstreifenwechsel verursacht haben. Der LKW-Fahrer konnte jedoch belegen, ununterbrochen auf dem rechten Fahrstreifen gefahren zu sein.
Der Schwerverletze wurde von Rettungskräfte zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Dort behauptete er bei der Befragung durch die Polizisten, aufgrund der Schmerzen vier Dosen Bier und eine kleine Flasche Wodka getrunken zu haben. Ein Alkoholvortest verlief eindeutig positiv. Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben.
Ein Abschleppunternehmen transportierte den nicht mehr fahrbereiten Nissan ab. Der Sachschaden wird auf circa 16 200 Euro geschätzt.
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