München (ots) -
Samstag, 4. Juli 2026; 9.53 Uhr - Rauchsäule über Baucontainer Ludwigsfelder Straße (Angerlohe)
Am Samstagvormittag ist es in einem Gewerbegebiet im Münchner Westen zum Brand von Baumaterial in einem Container gekommen. Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre konnte eine Ausbreitung verhindert werden.
Bereits auf Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine massive Rauchentwicklung erkennen. Beim Eintreffen stand der gesamte Inhalt des 16-Kubikmeter-Containers in Flammen. Durch das erste Löschfahrzeug wurde umgehend ein Löschangriff mit Schaum vorgenommen. Dieser legt sich wie ein Teppich über das Brandgut und vereint die kühlende Wirkung von Wasser mit einem erstickenden Effekt. Beim Eintreffen weiterer Einheiten der Feuerwehr München sowie der nahegelegenen Werkfeuerwehr der Firma KNDS übernahmen diese das Kühlen umliegender Container mit zwei wasserführenden Rohren. Der Einsatzleiter musste schließlich ein Wechselladerfahrzeug mit Ladekran anfordern, um den von weiteren Behältnissen umringten Container auf eine freie Fläche zu ziehen und zu leeren. Erst danach konnte das Baumaterial vollständig gelöscht werden.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die etwa 35 Einsatzkräfte aus Freiwilliger, Berufs- und Werkfeuerwehr beendet. Verletzt wurde niemand. Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor.
Samstag, 4. Juli 2026; 22.20 Uhr - Kellerbrand schnell unter Kontrolle Claude-Lorrain-Straße (Untergiesing)
Zu einem Kellerbrand ist es am Samstagabend nahe des Stadtzentrums gekommen. Trotz einer Rauchausbreitung im Treppenhaus wurden keine Personen verletzt.
Als der Löschzug der Feuerwehr München an der Einsatzstelle ankam, drang den Einsatzkräften bereits Rauch aus dem Keller entgegen. Sofort wurde ein Atemschutztrupp mit einem Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in das Untergeschoss geschickt. Zeitgleich ging ein weiterer Trupp zur Kontrolle des verrauchten Treppenraums vor und ein Lüfter wurde in Stellung gebracht. Nach kurzer Zeit konnte ein brennender Raumentfeuchter als Brandherd ausfindig gemacht und rasch abgelöscht werden. Nachdem "Feuer aus" gemeldet war, sich keine Personen in Gefahr befanden und die Lüftungsmaßnahmen im Treppenhaus liefen, ging ein dritter Atemschutztrupp zur Kontrolle aller Kellerräume vor und entfernte abschließend das ausgebrannte Elektrogerät.
Da eine weitere Gefahr ausgeschlossen werden konnte, wurde das Gebäude schon rund 50 Minuten nach dem Notruf an die Bewohnenden übergeben und die 20 Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Zur Brandursache liegen der Branddirektion keine Informationen vor.
Sonntag, 5. Juli 2026; 12.36 Uhr - Baum nach Verkehrsunfall gefällt Lortzingstraße (Pasing)
Sonntagmittag ist ein Pkw auf der Lortzingstraße in Richtung Bodenseestraße fahrend alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Mittelstreifen mit einem Baum kollidiert. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren ein Mann und zwei männliche Jugendliche bereits aus dem Unfallfahrzeug ausgestiegen. Durch den Zusammenstoß wurden der Pkw und der Baum erheblich beschädigt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und kümmerte sich um die medizinische Erstversorgung der beteiligten Männer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Nachdem die Rettungswagenbesatzung die Patienten übernommen hatte, wurde der Baum mit einer Kettensäge entfernt, um eine weitere Verkehrsbehinderung und -gefährdung zu verhindern.
Nach rund einer halben Stunde vor Ort konnte die Einsatzstelle wieder verlassen und der Polizei übergeben werden. Die beiden leicht verletzten Jugendlichen wurden vorsorglich in eine Klinik gebracht.
Zur genauen Unfallursache und der Schadenshöhe liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
(pes)
Quelle: Original-Content von: Feuerwehr München, übermittelt durch news aktuell