In einer Erdgeschosswohnung in einem Mehrparteienhaus im Stadtgebiet von St. Pölten brach am 31. Jänner 2026, gegen 16:45 Uhr, ein Brand aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr führten die Brandbekämpfung durch und evakuierten gemeinsam mit Bediensteten des Stadtpolizeikommandos St. Pölten die Bewohner aus dem Haus.
Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser konnte verhindert werden. Durch den Brand entstand in der Erdgeschosswohnung ein Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Andere Wohnungen des Mehrparteienhauses waren von dem Brandgeschehen nicht betroffen.
Ein 59-jähriger Mann, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist und sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs alleine in der Erdgeschosswohnung aufhielt, konnte nur noch tot geborgen werden.
Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, führten gemeinsam mit Bediensteten des Bundeskriminalamtes, Referat Brand- und Explosionsursachenuntersuchungen, die Brandursachenermittlungen durch. Der Brandentstehungsbereich konnte auf den E-Herd in der Küche eingegrenzt werden. Der Brand dürfte durch eingeschaltete Herdplatten und darauf gelagerte Gegenstände entstanden sein.
Quelle: LPD Niederösterreich