Brand in einem Einfamilienhaus

Sonntagvormittag, 4. Jänner 2026, kam es in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Schirning zu einem Brandereignis. Eine Person wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht

Gegen 10:20 Uhr brach im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses ein Brand aus. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich der 20-jährige Sohn des Hauses allein im Obergeschoss. Er wurde durch das Auslösen eines Rauchmelders geweckt und bemerkte beim Versuch, das Haus über das Stiegenhaus zu verlassen, eine starke Rauchentwicklung. Daraufhin begab er sich zurück ins Obergeschoss, setzte einen Notruf ab und wartete am Balkon auf die Einsatzkräfte.
Die alarmierte Feuerwehr rückte mit Atemschutz aus und evakuierte den jungen Mann mittels Brandfluchthaube aus dem Obergeschoss. Zudem konnten aus dem Wohnzimmer zwei Wellensittiche unverletzt gerettet werden. Der Brand wurde durch die Feuerwehr rasch bekämpft und gegen 11:00 Uhr vollständig gelöscht.
Der 20-Jährige wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Landeskrankenhaus West eingeliefert. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.
Erste Brandursachenermittlungen, durch die speziell ausgebildeten Bezirksbrandermittler der Polizei Steiermark, ergaben, dass der Brand seinen Ausgang im Bereich eines Pelletszusatzofens im Erdgeschoss genommen haben dürfte.

Die genaue Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der Gesamtschaden aufgrund des Feuers ist derzeit noch unbekannt.


Quelle: LPD Steiermark




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